Chronik Tag 3 (Tuffs)

Die Hobbits erscheinen ja eigentlich als drollig und der eine oder andere wünscht sich, so einen Freund zu haben (oder Freundin). Aber – die ziehen einen in aller Regel über den Tisch oder versuchen es zumindest. Wir sollten den Gründungserlass im Auftrag einer Amtsperson holen und erfahren, der Tuk Adelard hat ihn nicht, dafür aber der Bauer Lochner. Der wiederum entwirft mal fix ein individuelles Arbeitsprogramm, bestehend aus Sau treiben, Steine sammeln und einen Futtersack schleppen (eh, noch nix von DHL gehört oder?). Nun ja, man ahnt es, Post war natürlich auch zu schleppen – diesmal von Buckelstadt nach Hobbingen. In Hobbingen haben wir mit angelegten Ohren der Lobelia den Stand zum Feuerwerk berichtet, klar dass sie uns wieder nach Buckelstadt schickt. Dann endlich was nützliches, Äpfel im Auftrag von Ohm Gamdschie sammeln, die sind sowohl für den Ohm als auch für Bingo – 2 Fliegen mit einer Klappe. Dann zurück nach Buckelstadt mit Futtersack hetzen, dort den Futtersack abgeben und Gründungserlass bekommen, von der Hyazinthe den Auftrag entgegennehmen, Salpeter zu holen um dann hechelnd auf der Methel-Bühne den letzten Feuerwerkskörper zu zünden. Aber, auch das war klar, der Geist des Alten Tuk ist nicht besänftigt. Also bibbernd rein in die Bibliothek und am Regal gewackelt – ohh Schreck, ein grusliges Eichhörnchen huscht hervor und dann weg. Gottlob, der Geist war kein Geist und Adelard Tuk gibt endlich Ruhe. Jut, alles erstemal gerichtet und so konnten wir für Auenländer Verhältnisse entspannt nach Michelbinge reisen, um dem Vegetarier Bingo die Äpfel zu überreichen (der ist wahrscheinlich gerade unterzuckert und schickt nach Stock, Schwimmübungen zu veranstalten) und Wächter Brombard den mühselig erarbeiteten Erlass ins Pfötchen zu drücken. Die Uhr tickt und es ist längst nicht Feierabend, da ist noch Zeit, in Hobbingen Kuchen vom Festplatz zu holen und die Post nach Oberbühl zu tragen. In Oberbühl schickte uns die alte Boffin ins Binsenmoor, Krötensteine durch metzeln selbiger zu organisieren. Haben wir und pfiffig wie wir Tuffs sind auch gleich Schnecken, schließlich wollen wir ja nicht ewig im Sumpf rumlungern und uns die Gicht holen. Da wir eh im Binsenmoor waren, quasselten wir in Nadelhohl auftragsgemäß die Wache an und schleppten den Kuchen von dort nach Hobbingen. In Hobbingen haben wir kurz gezecht, anschließend mal wieder die öffentliche Droschke benutzt, um in Oberbühl Mütterchen Boffin zu beglücken. Alle sind begeistert, uns wiederzusehen und haben so das eine  und andere Wehwehchen. Wir holten Ware vom von Spinnen überfallenen Wagen, suchten ein Glücksschleuderstein, der ziemlich unappetitlich in einem Hirschkadaver lag und wurden dann nach Hobbingen geschickt (bezeichnenderweise für die Auenländer Zustände lungert die Amtsperson in der Kneipe rum). Wir sind ja inzwischen eingenordet (für die Jüngeren Leser, das ist heute gemeinstriemt) und nahmen ohne weiteres Murren die Post mit bis Hobbingen-Wasserau. Morgen geht’s weiter und zum Bier trinken war auch nicht recht Zeit, hoffentlich gibt’s bald Salbe für die Füße und nicht nur gegen Stiche oder Spinnennetze.

Zusammenfassung:

  • Alter 7,
  • Aufgaben 15,
  • Start Tag 4 in Hobbingen
  • Startzeit 20.30 Uhr
  • Startalter 7

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