Hühner-Rennen, erster Run

Am Abend des zweiten Juni haben wir eine Truppe von todesmutigen Hühnern und wackeren Beschützern zusammengestellt, um als Huhn Mittelerde zu entdecken. Die Aufgabe treibt einen durch die Regionen Auenland, Breeland, Einsame Lande, Evendim, Trollhöhen, Nordhöhen und Angmar. Da ein Huhn weder Reiten noch Porten kann, legt man alles zu Fuß zurück, es gibt jedoch ein paar Hühnersteine, die große Distanzen schneller überwinden.

Folgende Hühner haben sich auf den Weg gemacht:

  • Ashaja
  • Glantro
  • Jilliandra
  • Oxli
  • Pendanor

An unserer Seite hatten wir Micha (Jägerin), Nadja (Kundige) und Basti (Jägerin).

Zunächst kamen wir zügig voran und aufgrund erster Erfahrungen im Leben als Huhn aus den Vorquests hatten wir auch wenig Probleme die Gebiete zu durchstreifen. An dieser Stelle gebührt Jilliandra und Oxli ein ganz besonderer Dank dafür, dass sie sich im Vorfeld mit der Route und auch eine optimale Strecke für die Aufgabe gefunden haben. Wir wären sonst noch viel länger gelaufen.

In Angmar hat sich dann leider das Blatt gewendet. Nachdem wir das Lager der Jäger noch gut erreicht hatten, sind wir nach kurzer Rast nach Aughaire aufgebrochen. Kurz vor einem sicheren Lager in Fasach Larran tauchte ein Bogenschütze der Angmarin unmittelbar vor uns auf und noch ehe unsere Beschützer ihn niederstrecken konnten, hat er mit einer Pfeilsalve drei unserer Hühner ausgelöscht. Wir trauern um die Hühner Oxli, Glantro und  Ashaja. Sobald wir Angmar erreichen, werden wir unsere Rache an den Angmarin nehmen.

Mit weniger Hühnern, aber dafür mehr Beschützern haben Jilliandra und ich betroffen unseren Weg fortgesetzt. Die nächste Herausforderung war der Bittersteig im Nebelgebirge. Als wir den Pfad zum Tor von Helegrod antraten wussten wir noch nicht, wie wahrhaftig sich der Name Bittersteig erfüllen sollte. Der Weg nach oben konnte dank unserer Begleiter schnell freigeräumt werden. Wir haben kurz gerastet um nicht in der Respawn zu laufen. Nachdem die Feinde ein weiteres Mal erschienen sind und niedergemetzelt wurden, haben wir den Abstieg begonnen. Doch dann tauchte plötzlich noch ein weiterer Gegner völlig unvermittelt aus dem Hinterhalt auf und streckte unsere Jilliandra mit einem Streich nieder.

Nach fast vier Stunden war nun nur noch ein einziges Hühnchen übrig; einsam, aber zum Glück nicht allein. An Aufgeben war nach der Zeit nicht zu denken und dank der unerschöpflichen Geduld der Gefährten konnte ich die Reise fortsetzen, auch in Gedenken an die, die es nicht geschafft hatten. Da die restlichen Gebiete dank der Waffengewalt leicht freigeräumt werden konnten, haben wir nach 5 Stunden endlich den Turm von Radagast den Braunen in der Feste Guruth erreicht.

Vielen Dank an die Begleiter für die Geduld und den Schutz auf der gefährlichen Reise. Wir haben viel über den Weg und die Gefahren gelernt und werden beim nächsten Lauf mehr Hühner ins Ziel bringen.

 

Ein Gedanke zu „Hühner-Rennen, erster Run“

  1. Es war ein lustiger, doch auch sehr anstrengender Abend. 5 Stunden war eine lange Zeit, doch ich freue mich sehr für Pendanor und hoffe sehr das wir ALLE es beim nächsten Run schaffen werden.

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