Die Vermessung der Welt

Über 3000 Jahre stagnierten die geodätischen Unterfangen auf Mittelerde. Die letzten in dieser Kunst Eingeweihten schliefen und schliefen und schliefen. Herr Elrond schließlich sorgte sich derart um die unabdingbaren kartographischen Grundlagen im Kampf gegen Sauron, dass er es wagte, die letzten großen Geodäten des 2. Zeitalter aus ihrem Genesungsschlaf in Bruchtal zu erwecken. Und so wurden die Hochelben Ericoron (Geodätin und Kundige), Soldor (Geodät und Wächter) und Vha (Geodätin und Hauptmännin) aus ihrer Stasis der Genesung erweckt mit der Bitte, in der ihnen nun unvertrauten Mittelerde erneut kartographische Grundlagen zu schaffen. Ihre uralten Rüstungen und Waffen waren in der 3000 Jahre währenden Stasis weder gepflegt noch instandgesetzt und außer einem Ring gab es auch nichts mit auf die Reise. Einzig erfreulich war, dass sie von der Sippe der Wandersleut aufgenommen wurden, dem Vernehmen nach einer Gemeinschaft, der Schwarmintelligenz nachgesagt wird. Nun denn, so zogen sie also los, ihrer Bestimmung zu folgen und da nachzuforschen, wo andere bibbernd sich abwenden.

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